Der Zahn der Zeit nagt auch an der Weberei. Die Rahmen und Fenster des Giebels sind verrottet und müssen dringend saniert werden.
Mit knappen Geld und viel Muskelhypothek haben wir das Haus zu dem ausgebaut, was es jetzt ist: Ein Ort, besonders für die Kinder im Dorf, weitgehend offenes Haus und ein Garten mit Schafen und einem neu aufgebautem Fachwerkhaus zum Abhängen. Aber am Haus nagt mittlerweile der Zahn der Zeit. Die Zeit der Eigenleistung, als ich noch selber auf dem Dach rumturnte, ist vorbei. Arbeit muss bezahlt werden.
Die Weberei steht für die Dorfgemeinschaft offen. Schon jetzt finden hier Elterntreffen, Genossenschaftssitzungen, Film- und Spieleabende und andere Aktivitäten statt. Das ist aber noch ausbaufähig.
Der verglaste Giebel der Webwerkstatt ist marode und muss dringend bis zum kommenden Winter saniert werden, laut Kostenvoranschlag geschätzte Kosten 30.000 €. Ein Betrag, für den eine alte Frau lange weben muss ;-(

Aus Eigenmitteln und mit Unterstützung der Familie sind z.Zt. ca. 20.000 € gesichert. Ich gehe nicht davon aus, dass der Fehlbetrag aus Spenden finanziert werden kann, aber jeder Cent, für den keine Zinsen fällig werden hilft.
Wer also den Erhalt der Weberei unterstützen möchte ist willkommen. Man kann ja auch Gutes mit Genuss verbinden, z.B. am Wochenende auf Kaffee und Kuchen ins Gartencafé kommen, Garten und Cafe´für Veranstaltungen und Treffen nutzen, oder einfach mal im neu aufgebauten Fachwerkhaus mit Blick in Urstromtal in der Hängematte abhängen, den Kindern zeigen wie Schafe geschoren werden und etwas ins Spendenglas tun. Auch Sachleistungen helfen, mal die Wiese mähen, einen Kuchen fürs Café backen …

Das zweite Projekt ist die Toilettenanlage, die von außen öffentlich zugänglich sein wird. Das Kompostklo ist für Gäste nicht mehr zumutbar und soll endlich durch moderne, von aussen zugängliche Sanitäranlagen ersetzt werden. Für dieses Projekt ist schon 2019 eine Leader Förderung bewilligt worden, es konnte jedoch wegen Fritz‘ Tod nicht umgesetzt werden.
Aktuell ist eine Förderung nicht möglich, weil eine notwendige Co Finanzierung durch die Gemeinde aussichtslos ist.
Die Sanitäranlage ist im Rohbau bereits vorhanden, für die Fertigstellung veranschlagen von mir befragte Handwerker ca 12.000 €.



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